perimed®

Patientenaufklärung in Praxis und Klinik

Patientenaufklärung

Patientenaufklärung mit Aufklärungsbögen von perimed

Unsere Produkte zur Patientenaufklärung sind mit und ohne Durchschlag sowie Digital erhältlich.

  • perimed® print mit Durchschlag
    Patientenaufklärungsbögen im praktischen Durchschreibeverfahren unter besonderer Berücksichtigung des Patientenrechtegesetzes (PRG) vom 26.02.2013
  • periCLIP®periClipMappe Patientenaufklärung
    Spezialklemmbrett zum praktischen Einsatz der Durchschreibebögen
  • perimed® print ohne Durchschlag
    Patientenaufklärungsbögen als kostengünstigen Laserdruck, die das Kopieren von ausgefüllten Bögen für den Patienten erfordern
  • perimed® puls®
    Browserbasierte Software zum Abruf und Ausdruck aller Patientenaufklärungsbögen mit handelsüblichen, über LAN oder WLAN mit dem Internet verbundene PC, Tablet-PC, etc. Erfordert ebenfalls die anschließende Kopie zur Abgabe an den Patienten.

Patientenaufklärungsbögen für den Einsatz in Klinik, MVZ und Praxis

Die Patientenaufklärung von perimed® ist für den Klinikalltag konzipiert, berücksichtigen aber in besonderer Weise auch die Veränderungen im Gesundheitswesen hin zur ambulanten, minimal-invasiven Medizin. Daher können auch Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und jede Art von operativ tätigen Praxen die perimed®-Patientenaufklärungsbögen problemlos verwenden.

Da die Rechtsprechung die Fürsorgepflicht der Ärztin/des Arztes verschärft hat (z.B. Verhinderung der Teilnahme am Straßenverkehr wegen möglicher Nachwirkungen von Medikamenten auf die Reaktionsfähigkeit und Sicherstellung der häuslichen Betreuung nach ambulanten Eingriffen), wurden die perimed®-Bögen so gestaltet, dass kein zusätzlicher Bogen bei ambulanten Eingriffen notwendig ist.

Alle Patientenaufklärungsbögen von perimed® werden durch namhafte Experten aus den Bereichen Medizin und Recht erstellt und auf dem aktuellen Stand gehalten. Bei Bedarf und entsprechender Nachfrage werden stets neue eingriffspezifische Bögen entwickelt.

Unter dem folgenden Link erhalten Sie einen Einblick in alle neuen und aktualisierten Bögen.
Archiv neue und aktualisierte Bögen 2018 ->

Inhaltlicher Aufbau der Aufklärungsbögen

Alle Bögen enthalten im ersten Teil eine patientenverständliche detaillierte Beschreibung mit größtenteils farbiger Bebilderung des geplanten medizinischen Eingriffs. Die/der aufklärende Ärztin/Arzt hat hier die Möglichkeit zur individuellen Einzeichnung von gezielten Eingriffspunkten oder zur Anbringung spezieller Anmerkungen zur Erhöhung des Verständnisses für den Eingriff durch den Patienten. Außerdem dienen diese Einzeichnungen bzw. Anmerkungen dem haftungsrechtlichen Nachweis, dass tatsächlich ein individuelles Aufklärungsgespräch stattgefunden hat. Zudem werden im ersten Teil grundsätzliche mögliche Risiken und Komplikationen, die im Rahmen des geplanten Eingriffes nicht ausgeschlossen werden können, aufgelistet und beschrieben. Hilfreich sind die Hinweise für den Patienten, wie er sich vor und nach dem Eingriff zu verhalten hat.

Im zweiten Teil eines jeden Bogens (jeweils vorletzte Seite) werden die allgemeinen Informationen über den Patienten wie Alter, Größe und Gewicht sowie die weiteren anamnestischen Daten abgefragt und im Bogenteil vermerkt (in der Regel durch einfaches Ankreuzen).

Der dritte Teil des Aufklärungsbogens (jeweils letzte Seite) beinhaltet die Möglichkeit für ärztliche Anmerkungen zum Aufklärungsgespräch (freies Textfeld) sowie die konkrete erforderliche ärztliche Dokumentation gemäß Patientenrechtegesetz (PRG). Das Vorhandensein einer Patientenverfügung bzw. Patientenvollmacht kann hier ebenfalls vermerkt werden. Im dritten Teil des Aufklärungsbogens hat der Patient auch seine Einwilligung oder seine Ablehnung des geplanten Eingriffs zu erklären. Außerdem bestätigt er hier mit seiner Unterschrift, eine Kopie des Aufklärungs-, Anamnese- und Einwilligungsbogens, demnach des gesamten Bogeninhaltes, erhalten zu haben.

Nach Beendigung des Aufklärungsgespräches unterzeichnen Ärztin/Arzt und Patient den Bogen. Bei Verwendung von Laserdrucken ist eine Kopie des Bogens entsprechend der gesetzlichen Vorgaben unverzüglich anzufertigen und dem Patienten auszuhändigen. Bei Verwendung der Durchschreibesätze sind die blaugefärbten Durchschlagseiten vorsichtig herauszutrennen. Sie können dem Patienten OHNE weiteren Kopiervorgang sofort übergeben werden.

perimed® print: Aufklärungsbögen mit Durchschlag

Alle Patientenaufklärungsbögen von perimed® werden neben den bekannten Laserdrucken auch mit Durchschlag geliefert, welche die rationelle Erstellung einer gesetzeskonformen Aufklärungsdokumentation ermöglichen. Sie sind je Bogensatz doppelt geheftet und gelocht. perimed® liefert Bögen mit Druchschlag in einer Mindestmenge von 10 Stück. Für die rationelle Nutzung der Bögen empfiehlt sich der Einsatz des periCLIP®, in dem die Bögen leicht eingeklemmt werden können. Als Durchschreibeschutz ist rechts eine Folie angebracht, die jeweils unter die blaue Zweitseite eingeklappt wird. Der Durchschreibeschutz ist ggf. vor der Abgabe des periCLIP®an die Patientin/den Patienten hinter die erste blaue Durchschlagseite einzuklappen mit dem Hinweis, dass der Durchschreibeschutz beim Weiterlesen jeweils hinter die nächste blaue Seite zu versetzen ist.

Nach dem Ausfüllen des Bogens und nach Leistung der Unterschriften können die mit einer Perforation versehenen blauen Zweitseiten leicht herausgetrennt und der Patientin/dem Patienten sofort mitgegeben werden. Der Patient kann so glaubhaft den gemäß PRG vorgeschriebenen Erhalt des Durchschlages schon auf dem Originalbogen durch Unterschrift bestätigen. Eine Abdingung des Durchschlagerhaltes durch den Patienten ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Das vorgelochte Original kann schnell in der Patientenakte abgelegt bzw. gescannt werden.

Einsatz von periCLIP®

Beim periCLIP® handelt es sich um ein Spezialklemmbrett zum praktischen Einsatz der Durchschreibebögen.

 

perimed® print: Aufklärungsbögen ohne Durchschlag

perimed bietet sämtliche Bögen auch als Laserdrucke (ohne Durchschläge) an. Von diesen Bögen müssen nach dem Aufklärungsgespräch Kopien zur Übergabe an den Patienten erstellt werden. Die Kopie erfordert einen hohen Einsatz an Maschinen, Personal und Zeit, so dass es sich empfiehlt, für die Patientenaufklärung von häufigen Eingriffen Bögen mit Durchschlag zu verwenden. Die Aufklärungsbögen werden, analog zu den Bögen mit Durchschlag, zweifach geheftet und gelocht ausgeliefert.

Empfehlungen für die praktische Umsetzung mit Durchschreibesätzen von perimed® und periCLIP®

Stufe 1 – Vorbereitung:

Aufklärungsbogen (als Durchschreibesatz im periCLIP®) rechtzeitig an Patient(in), ggf. einem zur Einwilligung Berechtigten (§630e [4]), aushändigen und nach der Existenz einer Patientenverfügung/-vollmacht/Betreuungsverfügung fragen (lassen). Hinweise an Patient(in):Produkte periClipMappeSchreibschutzneu

  • Bitte in Ruhe sorgfältig lesen,
  • Fragen beantworten,
  • verbleibende Fragen notieren, noch nicht unterschreiben.
  • Auf späteres Arztgespräch verweisen.

Gebrauch des periCLIP®

Stufe 2 – Arztgespräch:

Aufklärungsbogen mit Patient(in) (Bevollmächtigtem) durchgehen, Eingriff begründen und eventuelle Alternativen erläutern, vor allem über eingriffsspezifische und für den Patienten wesentliche Risiken aufklären, individuelle Risiken handschriftlich notieren, Illustration(en) markieren, Patientenfragen beantworten und Antworten handschriftlich notieren, bei ambulanten Eingriffen Dauer der Verkehrsuntauglichkeit eintragen und Heimtransport eruieren, Einwilligungsinhalte ankreuzen (Aufklärungsbestätigung, Einwilligung, Datenübermittlung und -speicherung, Befolgung von Einschränkungen zur Verkehrsteilnahme, Erhalt der Aufklärungsdokumentation).

Stufe 3 – Dokumentation:

Individualisierten, ausgefüllten Aufklärungs-, Anamnese- und Einwilligungsbogen von Patient(in) / Bevollmächtigte(n) unterschreiben lassen, als Arzt gegenzeichnen, bei Weigerung ggf. Zeugen unterschreiben lassen. Blaue Durchschlagseiten an der Perforation vorsichtig abtrennen, und Patient(in) aushändigen (nur in Ausnahmefällen abdingbar). Original inkl. Aufklärungs- und Anamneseteil in Patientenakte ablegen, später ggf. einscannen.

Ihre Vorteile mit perimed®-Patientenaufklärung

Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Patientenaufklärung profitieren Sie von allen Vorteilen, die wir Ihnen als Verlag mit einer hauseigenen Druckerei und hochmodernen Laserdruckmaschinen bieten können:

  • Sämtliche  Aufklärungsbögen, nicht nur ausgewählte Titel, werden in Papierform angeboten
  • Attraktive Preise, auch für kleine Auflagen
  • Garantiert kurze Lieferzeiten
  • Individuelle und schnelle Reaktion auf Ihre Anforderungen
  • Sonderdrucke mit eigener Klinik-/Praxis Adresse und LOGO
  • Sonderdrucke mit Durchschlägen in beliebiger Anzahl und nach beliebiger Seite
  • Fremdsprachige Bögen werden komplett zweisprachig ausgeliefert
  • Für das browserbasierte Programm puls® muss kein Programm installiert werden
  • Fachkundige Beratung durch geschulte Mitarbeiter

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