Die Patientenaufklärung

Patientenaufklärungsbögen für den Einsatz in Klinik, MVZ und Praxis

Vor jeder Behandlung oder OP haben Ihre Patienten das Recht auf ärztliche Aufklärung (§630 PatRG).

Die Aufklärungsbögen von perimed® sind  sowohl für den Klinikalltag, als auch für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und jede Art von operativ tätigen Praxen konzipiert.

Da die Rechtsprechung die Fürsorgepflicht der Ärztin/des Arztes verschärft hat (z.B. Verhinderung der Teilnahme am Straßenverkehr wegen möglicher Nachwirkungen von Medikamenten auf die Reaktionsfähigkeit und Sicherstellung der häuslichen Betreuung nach ambulanten Eingriffen), wurden die perimed®-Bögen so gestaltet, dass kein zusätzlicher Bogen bei ambulanten Eingriffen notwendig ist.

Alle Patientenaufklärungsbögen von perimed® werden durch namhafte Experten aus den Bereichen Medizin und Recht erstellt und auf dem aktuellen Stand gehalten. Bei Bedarf und entsprechender Nachfrage werden stets neue eingriffspezifische Bögen entwickelt.

Inhaltlicher Aufbau der Aufklärungsbögen

Alle Bögen enthalten im ersten Teil eine patientenverständliche detaillierte Beschreibung des geplanten medizinischen Eingriffs. Hier besteht die Möglichkeit zur individuellen Einzeichnung von gezielten Eingriffspunkten oder zur Anbringung spezieller Anmerkungen. Diese dienen dem haftungsrechtlichen Nachweis, dass tatsächlich ein individuelles Aufklärungsgespräch stattgefunden hat. Zudem werden im ersten Teil grundsätzliche mögliche Risiken und Komplikationen aufgelistet und beschrieben. Ebenfalls hilfreich sind die Hinweise für den Patienten, wie er sich vor und nach dem Eingriff zu verhalten hat.

Im zweiten Teil werden die allgemeinen Informationen über den Patienten wie Alter, Größe und Gewicht sowie die weiteren anamnestischen Daten abgefragt und im Bogenteil vermerkt (in der Regel durch einfaches Ankreuzen).

Der dritte Teil beinhaltet die Möglichkeit für ärztliche Anmerkungen zum Aufklärungsgespräch sowie die konkrete erforderliche ärztliche Dokumentation gemäß Patientenrechtegesetz (PRG). Hier hat der Patient auch seine Einwilligung oder seine Ablehnung des geplanten Eingriffs zu erklären. Außerdem bestätigt er hier mit seiner Unterschrift, eine Kopie des gesamten Bogeninhaltes erhalten zu haben.

Nach Beendigung des Aufklärungsgespräches unterzeichnen Ärztin/Arzt und Patient/in den Bogen. Bei Verwendung von Bögen ohne Durchschlag ist eine Kopie des Bogens entsprechend der gesetzlichen Vorgaben unverzüglich anzufertigen und dem Patienten auszuhändigen. Bei Verwendung der Durchschreibesätze sind die blaugefärbten Durchschlagseiten vorsichtig herauszutrennen und können dem Patienten ohne weiteren Kopiervorgang sofort übergeben werden.

perimed® print:

Aufklärungsbögen mit Durchschlag

Damit können Sie nach dem Ausfüllen des Bogens und nach Leistung der Unterschriften die mit einer Perforation versehenen blauen Zweitseiten leicht heraustrennen und der Patientin/dem Patienten sofort aushändigen. Da eine Abdingung des Durchschlagerhaltes durch den Patienten nur in Ausnahmefällen zulässig ist, haben Sie damit eine rechtlich sichere Aufklärung. Das vorgelochte Original kann schnell in der Patientenakte abgelegt bzw. gescannt werden.

Aufklärungsbögen ohne Durchschlag

Alternativ mit einer Heftung, oben links, oder – ab einer Mindestmenge von 2.500 Bögen pro Titel – wickelgefalzt. Von diesen Bögen müssen nach dem Aufklärungsgespräch Kopien zur Übergabe an den Patienten erstellt werden. Allerdings erforder die Kopie einen hohen Einsatz an Maschinen, Personal und Zeit, so dass es sich der Einsatz von  Bögen mit Durchschlag empfiehlt, zumindest für die Patientenaufklärung von häufigen Eingriffen. Die Aufklärungsbögen werden, analog zu den Bögen mit Durchschlag, zweifach geheftet und gelocht ausgeliefert.

Unser patentiertes periCLIP®

Beim periCLIP® handelt es sich um ein Spezialklemmbrett zum praktischen Einsatz der Durchschreibebögen. Durch einklemmen des Bogens wird ein optimales ausfüllen und abtrennen der Seiten gewährleistet.