Patienten müssen nach geltendem Recht der Ärztin/vom Arzt rechtzeitig vor einem diagnostischen oder therapeutischen Eingriff umfassend, verständlich und zeitgerecht aufgeklärt werden. Diese Aufklärung muss in einem individuellen, persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient stattfinden, wobei zur Information des Patienten und zur Gesprächsvorbereitung perimed-Aufklärungsbögen schon seit 1980 eine hilfreiche „guideline“ darstellen.
Das Aufklärungsgespräch sollte zur Beweissicherung detailliert schriftlich dokumentiert und in der Patientenakte abgelegt werden. Der Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) sowie die Dauer des Gesprächs sollten ebenso dokumentiert werden wie individuelle und eingriffsspezifische Risiken. Abschließend erfolgt nach ausreichender Bedenkzeit die Einwilligung der Patientin/des Patienten durch Unterschrift.
Bei der Nutzung von Papierformularen ergeben sich folgende logistische Schritte:
Einkauf und Lagerung:
Einkauf gemäß Eingriffshäufigkeit
Einkaufskontrolle
Einlagerung,
Lgerhaltung
Nachbestellung
Distribution zur Station
Auf Station:
Abgabe an Patienten
Patientengespräch und Eintragung von Markierungen, zusätzlichen Aufklärungsinhalten und Unterschriften
Archivierung
Ablage in der Patientenakte
ggf. später Scannen und Ablage im Arzt- oder Klinik-Informationssystem.
Vor allem die aus juristischen Gründen langfristig notwendige Archivierung führt immer mehr Nutzer dazu, unterschriebene Bögen zu scannen und damit elektronisch zu sichern.
perimed bietet nunmehr (zunächst für ausgewählte Fachgebiete) puls® als elektronische Variante an, die in der forte-Version die vollelektronische Patientenaufklärung ohne Medienbruch erlaubt.
puls®forte
Patientenaufklärung
ohne
Medienbruch
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PULS® stellt die elektronische Variante für die Nutzung der Patientenaufklärungsbögen von perimed dar.
Sie geben vor, ob Sie weiterhin Papierbögen für die Aufklärung und die Eintragung der ergänzenden Inhalte einsetzen möchten oder den gesamten Prozess der Patientenaufklärung elektronisch abbilden – inklusive der elektronischen Signatur.
Mit puls® entscheiden Sie selbst, wie weit Sie elektronisch organisieren wollen:
puls®
(teilkonventionell):
Abrufen des benötigten, im Server als PDF gespeicherten, Patientenaufkläurgsbogens am PC
Übernahme der Patientendaten vom AIS oder KIS in den Bogen
Lesen und Ausfüllen des Bogens am PC oder TABLET-PC während des Arzt-/Patientendialoges
o d e r
Ausdruck, Lesen und Ausfüllen des Bogens sowie Unterschriften auf dem ausgedruckten Bogen
Archivierung ain Papierform in der Krankenhakte.
puls®forte
(voll elektronisch):
Abrufen des benötigten als PDF gespeicherten Patientenaufklärungsbogens am PC oder Tablet-PC
Übernahme der Patientendaten vom AIS oder KIS in den Bogen
Lesen und Ausfüllen des Bogens durch den Patienten am PC oder TABLET-PC
Patientengespräch unter Nutzung und Ergänzung des Bogens am PC oder TABLET-PC
Unterschriften mit PIN am Tablet-PC oder mit PinPAD (wie z.B. bei UPS)
PDF/A-Konvertierung für eine rechtlich sichere Elektronische Archivierung des unterschriebenen Bogens im AIS oder KIS.
puls®forte
Die zukunftssichere Organisation Ihrer Patientenaufklärung |